Firma - Presse

Wir freuen uns immer über Pressemitteilungen und Texte über unseren Betrieb. Im Laufe der Zeit wurden es so viele, daß wir beschlossen, sie auf der Seiten zusammenzufassen. Nachfolgend die Liste der Pressemitteilungen über unseren Betrieb und unsere Arbeiten.

08.11.2007: Ein Leben auf Metall gesetzt...

Von MANFRED MÜSCHENIG
RP vom 08.11.2007

Der Wülfrather Peter Contag wurde mit dem silbernen Meisterbrief ausgezeichnet. Der Metallbaumeister liefert Gitter und Geländer, aber auch Treppen, und wenn es sein muss, komplette Hallen. Dass das Studium nicht sein Ding ist, hat Peter Contag schon nach einem Semester festgestellt. Im Gegensatz zu den Eltern - Vater Rechtsanwalt, Mutter Ärztin - liebte er eher das Praktische. Schon in jungen Jahren habe er gerne an seinem Mofa rumgeschraubt. Und schließlich entschloss er sich, nach einer erfolgreichen Ausbildung zum Schlosser (in einer superkurzen Lehrzeit von eindreiviertel statt drei Jahren) anschließend noch die Meisterschule als Maschinenbaumechaniker zu besuchen. Jetzt wurde er von der Handwerkskammer Düsseldorf mit dem silbernen Meisterbrief ausgezeichnet.

Im Winter kräftig geheizt

Den Schritt in die Selbständigkeit machte Peter Contag ein Jahr nach der Meisterprüfung, nämlich 1984. Damals noch mit einer gemieteten kleinen ungeheizten Halle in der Innenstadt. "Da musste man im Winter mächtig reinhauen, damit einem warm wurde", erinnert er sich. Aber schon nach einem halben Jahr zog er mit seinem Betrieb nach Rohdenhaus um, wo eine alte Schmiede wieder aktiviert wurde. Und als es dort auch zu eng wurde, längst hatte er einige Mitarbeiter, wurde dass heutige Domizil an der Fortunastraße gebaut. Dort ist reichlich Platz auch noch für weitere Expansion. Zurzeit beschäftigt er aber nur vier Mitarbeiter, gegenüber früher können durch den großen Maschineneinsatz in der Halle auch größere Aufträge mit weniger Personal bewältigt werden. Und mit was beschäftigt sich der Handwerksbetrieb Metalltechnik Contag? Angefangen hat es vor 25 Jahren vor allem mit Gittern und Geländern. Die gehören immer noch zum Programm, nur das Material hat sich inzwischen gewandelt, erläutert Peter Contag. So habe er früher unzählige Meter PVC-Handläufe an Treppen verarbeitet, das sei heute überhaupt nicht mehr gefragt. Nun werde vor allem Holz oder Edelstahl gewünscht. Treppenbau nimmt immer noch einen breiten Raum im Leistungskatalog ein. Auch komplette Hallen werden von dem Wülfrather Unternehmen erstellt. Und manchmal sind es einfach nur schöne Nebensächlichkeiten, denen sich Contag widmet. Wie die Metallstangen, die den Belüftungsschacht am Regenrückhaltebecken Maikammer verzieren. Er nenne es Rondell mit Tipistangen, weil es an ein Indianerzelt erinnere, berichtet Peter Contag. Eine Funktion hätten die Stangen in diesem Falle nicht, seien eher als Kunst am Bau zu verstehen. Doch auch bei den Geländern und Fenstergittern aus dem Hause Contag kommt der künstlerische Gedanke nicht zu kurz: Die Palette reicht hier von kunstvoll geschmiedeten Arbeiten bis zu eher schlicht wirkenden Metallteilen, die aber häufig schon durch die Reduzierung einen gewissen Reiz erzeugen.

Mit dem Jeep ins Gelände

Und was macht ein Metallbaumeister, wenn er mal keine Treppen baut oder kunstvolle Geländer schmiedet? Peter Contag entspannt sich bei Fahrten mit seinem Jeep in unwegsamem Gelände oder bei Wochenendtrips mit dem Wohnmobil. "Deutschland ist so groß und schön, da gibt es noch viel zu entdecken", meint er.

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05.06.2003: Schmieden ist das Salz in der Suppe...

Metalltechnik Contag - seit 20 Jahren in Wülfrath / Dienstleister auch nach Feierabend

Von R. Mairose-Gundermann
RP-Foto: D. Janicki

WÜLFRATH. "Klein aber fein", lautet die Devise der Firma Metalltechnik Contag. Das sollte man gar nicht meinen, wenn man die auf einem 2200 Quadratmeter großen Grundstück stehende Werkhalle im Gewerbegebiet Fliethe sieht. 400 Quadratmeter Arbeitsfläche, bei Bedarf noch erweiterbar. Zwei Tore, Drei-Tonnen Krananlage, große Schweißmaschine unter anderem für die Vorbereitung von Stahlträgern für den Bau, Metallbohrmaschine, Metallsäge, Schmiedefeuer. "Reine Schmiedearbeit am Schmiedefeuer ist das Salz in der Suppe. Allerdings kann man nicht davon leben. Manchmal ist es ein halbes Jahr nicht an", macht Firmenchef Peter Contag (46) deutlich.

Presse Foto

Die Größe der Halle sagt indes mehr über sein fachliches Spektrum als über die Unternehmensphilosophie aus. Der gelernte Maschinenschlosser mit Abitur (1976) und Meisterbrief (1982), Schweißfachmann, Stahlbauer und Kunstschlosser, schafft für den Industrie- und Gewerbe-Bau. Für Architekten, Einrichtungen und Privatleute bereitet er hier unter anderem freistehende Fluchttreppen, Treppenanlagen, Feuerschutztore, Geländer, Türen und Fenster vor. Er ist "Hausschlosser" der Bergischen Diakonie und bei Wal-Mart. Alles jedoch in überschaubarem Rahmen, mit fünf Mitarbeitern und der Wohnung im Haus.

"Wir sind Dienstleister, das kommt von dienen und Leistung. Unsere Arbeit erledigen wir deshalb auch nicht nur zu einer bestimmten Zeit", sagt Contag, der Wert darauf legt, alle Kunden persönlich zu kennen und einen Überblick über sämtliche laufenden Aufträge zu haben. Er gehört zu denen, die man zur Not heraus klingeln kann. "Es kann ja passieren, dass bei einem Kunde am Wochenende das Garagentor nicht aufgeht", merkt er an.

Kürzlich feierte er mit vielen Gästen das 20-jährige Bestehen seiner Firma. "Als ich den Betrieb am 1. Februar 1983 beim Ordnungsamt unseres Städtchens zum Gewerbe anmeldete, hatte ich keine Vorstellung, was daraus werden würde", blickte er zurück. "Eigentlich war ich bezüglich dieses schönen, kreativen Berufes ein Greenhorn." Dennoch, die alte Schmiede in Rohdenhaus - von den Kalkwerken zu einem Außenlager für Gesteinsproben umfunktioniert - erweckte er zu neuem Leben. Mit dem Hauptauftraggeber Kalk in der Nähe ging es zügig bergauf. Als er sich auf 150 Quadratmetern mit sechs Mitarbeitern "kaum mehr drehen und wenden konnte", kam ihm 1989 die Errichtung des Gewerbegebietes genau zur rechten Zeit.

Ein Schicksalsschlag ereilte den erfahrenen Feuerwehrmann 1990, als er auf dem Weg zu einem Einsatz schwer verunglückte. Sechs Wochen Koma, sechs Monate Aufenthalt in diversen Kliniken. Ehefrau Astrid erhielt das Unternehmen mit Hilfe der Innung aufrecht. Man müsse sich schon stärker bemühen, die Auftraggeber liefen einem nicht mehr die Bude ein, wie noch zehn Jahren, äußerte sich Peter Contag im RP-Gespräch über die derzeitige Wirtschaftslage. "Es bringt aber nichts, den Kopf in den Sand zu stecken oder an der Klagemauer zu stehen."

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22.05.2003: Montage: Treppe für das Seniorenheim...

Foto: Simone Bahrmann

Presse FotoDie Umbauarbeiten am August-von-der-Twer-Haus gehen voran. Gestern wurde die Treppenanlage für den Haupt- eingang des Seniorenheimes gegenüber vom Krappteich angeliefert und montiert.

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22.05.2003: Altenheim seit gestern mit neuem Eingang...

Rückkehr vom Arrenberg am 26./27. Juli

Von Jochen Delphendahl
RP-Foto: Uwe Miserius

WÜLFRATH. Seit gestern hat das umgebaute Altenheim an der Wiedenhofer Straße einen neuen Eingang. Mit einem 30-Tonner-Kran wurde die Stahltreppen-Konstruktion der Wülfrather Firma Contag "eingeflogen" und montiert. Im Haus wird schon länger an Einbauten gearbeitet, Ende Juni fängt die Möblierung an.

Presse Foto"Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter - wir allen freuen uns auf die Rückkehr nach Wülfrath", stellte Bettina Mayer, stellvertretende Altenheimleiterin, fest. Die Unterbringung auf dem Klinikgelände am Arrenberg sei ein gutes Provisorium gewesen, aber nicht mehr. "Nun freuen wir uns auf helle Räume und große Zimmer mit Dusche. Auch die Arbeitsbedingungen werden viel besser sein." Vor drei Jahren waren 113 Senioren nach Wuppertal umgezogen. Der elf Millionen Euro teure Umbau ist nun fast fertig. 92 Männer und Frauen freuen sich auf den Einzug.

Der Termin für den Umzug steht nun fest. Damit der Umzug am Wochen-ende 26./27, Juli möglichst gut klappt, gab es am Montag ein erstes Abstimmungsgespräch mit Vertretern der Feuerwehr, des DRK und des Ordnungsamtes. Heute sind die Angehörigen der Hausbewohner in die Bergische Diakonie Aprath (Träger des einstmals städtischen Altenheims) eingeladen, um sich über den Ablauf des Umzugs zu informieren. Im Juli wird es einen Termin geben, an dem Bewohner und Angehörige das neue Haus besichtigen können.

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13.05.2003: 20-jähriges Bestehen mit Jazz gefeiert...

von R. Mairose-Gundermann

"Weil heute jeder jammert oder mit einer hängenden Lippe herumläuft", feiere er als Kontra- punkt das 20-jährige Bestehen seiner Firma, sagte Maschinenbaumeister Peter Contag. Räumte allerdings ein, dass er auch das Silberjubiläum zu feiern gedenke. "Wenn alles gut geht." Für die Feier mit Jazz-Brunch hatte er eigens seine große Werkhalle an der Fortunastraße um- und leergeräumt. Für fetzige Live-Musik sorgten "Papa Joe´s Jazzmen". Zum Gratulieren kamen Weggefährten, Geschäftsfreunde, Lieferanten, Kunden aus großem Umkreis. Puky-Chef Rolf Kuchenbecker feierte in mehrfacher Funktion mit. "Als Nachbar, ehemaliger Arbeitgeber und Auftraggeber als Puky zur Fliethe zog", klärte Contag auf.

Stadtbrandmeister Bernd Bachmann erinnerte an Contags aktive Zeit als Hauptbrandmeister bei der Feuerwehr, die durch einen Unfall jäh unterbrochen wurde. "Er hat die Richtung unserer Feuerwehr mitgeprägt", lobte Bachmann seinen ehemaligen Mitstreiter, der Lösch- gruppe Flandersbach und später den Löschzug 2 der Freiwilligen Feuerwehr Wülfrather Feuerwehr anführte.

"Bis morgen muss hier alles wieder an seinem Platz stehen", dachte Contag bereits an den nächsten Arbeitstag. 1,5 Tonnen Stahl warteten darauf, in Düsseldorf in der Decke eines Altbaues verarbeitet zu werden. "Das muss per Hand die Treppe hoch in den 1. Stock", sagt der Chef von Metalltechnik Contag.

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10.05.2003: Metall Technik Contag wird 20...

Presse Foto 20 Jahre welch eine Zahl! - oder nicht? Gemessen an vielen anderen Dingen und Ereignissen sind in der heutigen Zeit - in einem Gewerbe, zumal noch im Stahlbauhandwerk jedoch eine Zahl, die mehr als bemerkenswert ist. Peter Contag, Maschinenbaumeister seines Zeichens, jedoch auch einer der erfolgreichsten Stahlbauunternehmer, feiert am morgigen Sonntag, den 20. Geburtstag seines Schlosserbetriebes. Dazu gehört der Stahlbau, die Kunstschmiede und der Schweißfachbetrieb, zusammengefasst in einem Unternehmen, das auf der Fortunastraße 26, hier bei uns in Wülfrath angesiedelt ist.

Dieser Geburtstag ist ein schöner Grund Geschäftspartner, Freunde und Bekannte, z.B. zu einem Jazz-Brunch am Sonntag, also morgen von 11.00 Uhr an (bis ca. 14.00 Uhr) einzuladen. Die Werkshalle erschallt diesmal nicht unter den Hammerschlägen der Produktion, sondern unter der Live Musik von "Papa Joe´s Jazzmen".

Freuen wir uns auf ein paar schöne Stunden bei Firmenchef Peter Contag mit Crew auf der Fortunastraße 26 - hier bei uns in Wülfrath.

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17.09.1997: Kreuz steht wieder auf dem Turm...

RP-Foto: Hertgen

Presse Foto Mit einem Kranwagen zogen gestern Mitarbeiter der Kunstschmiede Peter Contag das alte schmiedeeiserne Turmkreuz mit der Kupferkugel wieder auf den Turm der Evangelischen Kirche an der Freiheitstrasse. Die Kirche wird derzeit außen restauriert. Teile des mindestens 200 Jahre alten Turmkreuzes, so Contag, waren verrostet und mussten ersetzt werden. Auch die Kupferkugel war arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Er musste sie von der schwarzen Farbe und von Grünspan befreien. Rund 60 Arbeitsstunden brauchte er, um Turmkreuz und Kugel neuen Glanz zu geben. Beides wurde wieder auf die Holzspitze gesetzt und anschließend mit Spannringen befestigt. Demnächst wird der Hahn - er wird derzeit vergoldet - noch auf den Turm gesetzt.

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17.09.1997: Kreuz in luftiger Höhe montiert...

Von Eckhard Fuchs
Foto: Simone Bahrmann

Die Wülfrather Firma Contag hat das Kreuz der evangelischen Kirche an der Freiheitstrasse restauriert. Der Hahn wird noch vergoldet.

Presse Foto Das Thermometer zeigt gerade einmal neun Grad. Schon seit, sechs Uhr wird der Autokran auf dem Lavalplatz aufgebaut, der das restaurierte Kreuz wieder auf den Turm der evangelischen Kirche an der Freiheitstrasse heben soll. Vor zwei Wochen war es abmontiert worden und wurde in der Zwischenzeit von der Wülfrather Firma Contag in 60 Stunden wieder restauriert. Der massive Stahlkörper wurde komplett neu verzinkt und die Kupferkugel musste gründlich aufpoliert werden. Ob die leichten Dellen darin von Schrotkugeln stammen, konnte Peter Contag nicht genau sagen. Besonders der Fuß hatte gelitten, war stark angerostet und wurde gründlich überarbeitet. Die Schmiedearbeiten wurden nach der herkömmlichen Schmiedekunst über dem offenen Feuer ausgeführt. "Wir sind eine der wenigen Betriebe, die noch auf diese Weise arbeiten", berichtet Peter Contag nicht ohne Stolz aus seinem Betrieb. In Mettmann ist die Firma vielfach im Einsatz.

Rund 100 Kilo wiegt das Kreuz. In knapp 40 Metern Höhe stehen die Mitarbeiter der Firma und der Chef selbst auf dem Gerüst Der ausgefahrene Lastarm hat das Kreuz über den Kirchturm gezogen und mit traumwandlerischen Sicherheit platziert der Fahrer das renovierte Schmuckstück so, dass die Arbeiter schnell den Spreizfuß über den Holzpflock stülpen können. Wie bei einem Holzfass werden Ringe darüber festgezurrt, die dem Kreuz die richtige Standfestigkeit für die nächsten Jahrzehnte geben sollen. "Da oben auf dem Gerüst schwankt es ganz ordentlich", berichtet Contag von den Arbeiten in luftiger Höhe. Aber solche Arbeiten gehören zum Alltag.

Presse Foto Zu den Augenzeugen dieser spektakulären Arbeit gehören an diesem Morgen auch die Schüler einer zweiten Klassen der Katholischen Grundschule an der Neanderstraße. Allerdings haben sie den wichtigen Augenblick verpasst. So zügig schritten sie Arbeiten voran.

Der Hahn ist noch zum Vergolden und wird später nachmontiert. Architekt Bernd R. Gebauer ist an diesem Morgen vor Ort, um ,die Arbeiten zu begleiten. Er erzählt eine Anekdote über den Hahn. Dieser soll eine Gravierung "Bäckershoff' tragen. Ein Mann gleichen Namens habe die Kalksteinwerke betrieben. Die Kirche wurde im wesentlichen aus Kalksandstein gebaut. Bäkkershoff hätte bestimmt ein gutes Geschäft mit der Kirche gemacht und deshalb den Hahn gespendet. Die Gravierung wäre sicherlich auch ein Akt der Eitelkeit gewesen, glaubt Gebauer.

Viele Kirchenbauten seien statisch nicht berechnet worden, erzählt Gebauer von der architektonischen Entwicklung. Sie sei vielmehr aus dem Handwerk entstanden. Auch von den Ägyptern sei viel überliefert, nur über die Schifffahrt und die Architektur existierten keine Dokumente. Künstler wie Balthasar Neumann hätten nicht gerechnet, sondern gezeichnet.

Erst seit 250 Jahren werden Berechnungen für die Bauten angestellt. Viele Bauten müssten nach dem heutigen Stand der Statik eigentlich zusammenbrechen, scherzte Gebauer. Die evangelische Kirche an der Freiheitstrasse sieht jedenfalls nicht so aus, als sei sie vom Einsturz bedroht. Ganz im Gegenteil - bald erstrahlt sie wieder in einem besseren Licht.

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10.02.1992: Prüfung nach 500 Stunden...

Astrid Contag sorgte für eine Premiere

Astrid Contag aus Wülfrath darf sich nun ganz offiziell "Fachkauffrau Handwerkswirtschaft" nennen.

Presse Foto Nach 500 Unterrichtsstunden in einem entsprechenden Lehrgang der Akademie des Handwerks bestand sie jetzt als eine der ersten vor einem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Düsseldorf die entsprechende Fortbildungsprüfung. HandwerkskammerPräsident Hansheinz Heuser ließ es sich nicht nehmen, der erfolgreichen Kandidatin persönlich das Prüfungszeugnis zu überreichen.

Der Studiengang "Fachkauffrau/Fachkaufmann Handwerkswirtschaft" ist ein spezielles Fortbildungsangebot der Handwerkskammer an mitarbeitende Familienangehörige oder in verantwortungsvoller Position im Büro eines Handwerkbetriebes tätige Angestellte. Abgestimmt auf die spezifischen Bedürfnisse des Personenkreises vermittelt der Lehrgang weitergehende Kenntnisse in den Fächern Betriebswirtschaft, Büroorganisation, Rechnungswesen, elektronische Datenverarbeitung, Personalwesen und Arbeits- und Vertragsrecht. Er trägt damit den ständig steigenden Anforderungen der Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich von Handwerksbetrieben Rechnung und schließt eine bislang bestehende Lücke im Fortbildungsangebot der Handwerkskammer.

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10.06.1989: Was wäre Wülfrath ohne das Handwerk...

Die bergischen Mittel- und Kleinbetrieb sind weit über die Grenzen Wülfrath durch fachliche Qualität und prompten Service bekannt. So auch der Betrieb des Schlossermeisters Peter Contag. Er fertig in einer 400 qm großen Halle - die gerade neu an der Fliethe, Fortunastraße entstanden ist, der Umzug von Flandersbach ist gerade beendet - mit seinem 6köpfigen Team sowie seiner Ehefrau als Bürokraft alles was aus Stahl und Metall ist an.

Presse Foto Von Türschlösser bis Überdachungen, Geländer aller Art, Schmiedearbeiten bis hin zur großen Halle. Seine Kunden sind Privatleute, Industriebetriebe aber auch Behörden schätzen die Qualität seiner Konstruktionen. Der Betrieb Contag hat bis zum Niederrhein seine Kundschaft. Z.Zt. sucht Meister Contag noch Fachkräfte oder auch Azubis zum Metallbauer zur Verstärkung seines Teams.

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10.07.1988: Ein Dach aus Glas...

WZ-Foto: Wolfgang Schoene

Schutz vor Regen am Krankenhaus

Presse Foto Pünktlich zum Eintritt des regnerischen Sommers ist es fertig geworden: Das Dach über dem Haupteingang des Krankenhauses. Die Konstruktion aus Stahl und Glas hat die Firma Contag geschaffen. Bezahlt wird sie vom Förderverein Krankenhaus, der dafür seine Mitgliedsbeitrage und Spenden von zusammen 85000 Mark zur Verfügung gestellt hat. Durch das Dach können die Patienten des Krankenhauses mit ihrem Besuch unbehelligt vom Regen vor der Tür Luft schnappen. Wenn einmal genug Geld da ist, soll auch noch die Rampe zum Eingang hin überdacht werden.

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21.05.1988: Wartezeiten im Krankenhaus...

von: Karl-Heinz Nacke

Stück für Stück wird das Wülfrather Krankenhaus an der Stiftstraße zu einem Schmuckkästchen ausgebaut. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet der Förderverein Krankenhaus, der jetzt mit Genugtuung feststellen konnte, daß aus Spenden eine Überdachung für den Eingangsbereich geschaffen werden konnte. Vorsitzender Claus Flachsenberg: Wir hoffen, daß sich die Wülfrather in noch größerer Anzahl unserem Förderverein anschließen, das 200. Mitglied werden wir in Kürze begrüßen können.

Presse Foto Der Eingangsbereich war bislang den Unbilden der Witterung schutzlos ausgesetzt. Ob Regen, Schnee oder Eis, für die Besucher des Kranken- hauses war die Plattform vor dem Eingangs-bereich immer eine nicht ungefährliche An- gelegenheit Auch der Abgang stellt bei Frostwetter immer eine Gefahr dar.

Und Patienten benötigt das Krankenhaus auf diese Weise nicht. Im Gegenteil, Chirurgie und Innere Abteilung sind so hervorragend belegt, daß man im Wülfrather Haus sogar mit Wartezeiten rechnen muß. Diese Situation wird sich auf Sicht auch nicht entspannen, denn mit der Schließung des St. Elisabeth-Krankenhauses in Mettmann zur Jahresmitte wird eine zusätzliche Belastung auf das Haus in Wülfrath zukommen.

Ohne für die Chirurgie Werbung betreiben zu wollen und zu müssen, zeigen die Zuströme von Patienten, die sich einer Knieoperation unterziehen müssen, daß Wülfrath einen ausgezeichneten Ruf besitzt. Selbst Oberkreisdirektor Dr. Siegfried Hentschel hatte in den letzten Tagen die ärztliche Hilfe im Wülfrather Haus in Anspruch genommen.

Allerdings könnte den Wülfrathern aus dieser Entwicklung durch die Krankenkasse wieder ein Strick gedreht' werden, denn das Wülfrather Haus ist als Haus der Allgemeinversorgung im Krankenhausbedarfsplan festgeschrieben und nicht als Spezialklinik.

Diese möglichen Probleme werden aber durch das neue Gesetz der Bonner Koalition reguliert. Bekanntlich hort die freie Arztwahl dann auf, wenn es an das Bezahlen geht. Trifft ein Patient für sich die Entscheidung, zu seinem Arzt bzw. dem Krankenhaus seines Vertrauens zu gehen, so muß er in letzter Konsequenz den Differenzbetrag des Pflegesatzes (so der höher ist als im örtlich näheren Krankenhaus) aus eigener Tasche zahlen.

Dieser Regelung können die Wülfrather allerdings wieder gelassen entgegenblicken, denn in der Skala der Pflegesätze nimmt das Haus an der Stiftstraße einen ausgezeichneten Rang ein, es arbeitet nach wie vor sehr preiswert....

In Wülfrath begeht man nicht den Fehler, aus der Schließung eines Mettmanner Krankenhauses die Sicherheit für den Bestand auf ewig abzuleiten. Eine solche Einstellung wäre fatal und könnte zu einem bösen Erwachen führen. Nach wie vor soll im Bundesgebiet ein Bettenüberhang von 100 000 Krankenhausbetten bestehen.

Für das Wülfrather Haus wird es wichtig sein, daß seine Infrastruktur weiterhin verbessert wird. Der Anbau bzw. die Erweiterung des OP-Bereichs, die Verbesserung der Belüftung und das Auswechseln der Stationsflügeltüren sind nächste Aufgaben, denen sich das Haus und der Förderverein stellen wollen. Auch die Küche soll modernisiert werden. Dabei mitzuwirken, sollte das Ziel aller Wülfrather sein. Verständlich, wenn sich Claus Flachsenberg als Vorsitzender des Fördervereins noch mehr Unterstützung durch die Wülfrather Bürgerschaft wünscht.

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